Turnieranlage besteht Bewährungsprobe
Lokalmatadorin Jenny Südmersen  belegte mit Pikeur Cafu in der Meisterschaft der Springreiterinnen Rang acht.

 Denn sie hatten von Donnerstag bis Sonntag etwa 1000 Pferden und ihren Reitern sowie zahlreichen Zuschauern gelungene westfälische Meisterschaften in den Disziplinen Dressur und Springen in gleich vier verschiedenen Altersklassen geboten.

Hatte der Mittwoch vor Turnierbeginn noch mit viel Regen für Skepsis gesorgt, wurden die Anstrengungen des Organisationsteams in den darauffolgenden Tagen jedoch durch Petrus belohnt. Lediglich einzelne Schauer, die nur von kurzer Dauer waren, beeinträchtigten die Veranstaltung und die Stimmung nicht.

 Seine erstklassige Bodenqualität bewies einmal mehr der Rasenspringplatz des Vereins. Selbst nach vier Turniertagen gewährte er auch am Sonntag noch optimale Bedingungen. Die erste große Bewährungsprobe bestand auch der neu angelegte Dressurplatz mit Bravour. Hubert Uphus (Herzebrock-Clarholz), Turnierrichter und Mitglied des Präsidiums des Westfälischen Pferdesportverbandes, zollte den Rahmenbedingungen seinen Respekt: „Die Prüfungs- wie die Vorbereitungsplätze waren alle sehr gut in Schuss.“

Gut in Schuss zeigten sich auch die Reiter des RV Avenwedde im Mense-Cup, einem Mannschaftsstilspringen der Klassen E bis M. Ganz knapp siegten sie vor der Equipe des ZRFV Schloß Holte und dem RV Ravensberg-Borgholzhausen. Die beiden Mannschaften des Gastgebers belegten die Plätze vier und fünf.

Unter anderem mit dem Deutschen Reiterabzeichen in Gold für zehn Siege in schweren Springprüfungen wurde Martin Fink am Gala-Abend am Samstag ausgezeichnet. Der Warendorfer fühlte sich dadurch wohl so motiviert, dass er am nächsten Tag mit der Stute Corona sowohl den Großen Preis als auch die westfälische Meisterschaft der Springreiter für sich entschied.

Jenny Südmersen vom gastgebenden Verein belegte mit Pikeur Cafu in der Meisterschaft der Springreiterinnen Rang acht. Ihre Vereinskameradin Kathrin Sudhölter erzielte mit dem erst achtjährigen Deckhengst Desario des Gestütes Westfalenhof einen dritten Platz in einer Dressurprüfung der schweren Klasse.

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