Martin Fink ist Westfalen-meister

Hatte sich Fink mit der erst achtjährigen Coronas-Tochter im ersten Wertungsspringen am Freitag mit Platz drei eine gute Ausgangslage verschafft, so musste er sich am Samstag mit einem Abwurf in der zweiten Wertung mit Platz 17 begnügen. Doch im Großen Preis am Sonntag, der dritten Wertung, trat das Paar wie entfesselt auf. Schon im Normalumlauf, den lediglich vier Reiter ohne Strafpunkte absolvierten, zeigten Fink und Corona, die es beim Bundeschampionat 2015 bis in die Finalrunde geschafft hatten, eine ganz souveräne Runde.

Im darauffolgenden Stechen behielt Fink als letzter Starter des Wettbewerbs die Nerven und unterbot mit einer Nullrunde in 45,26 Sekunden den bis dahin führenden Markus Brinkmann (Herford) mit Pikeur Quick Fire noch um fast eine halbe Sekunde und holte sich den Sieg. In der Meisterschaftswertung setzte sich Fink nach drei Springen mit insgesamt 5,76 Strafpunkten auch noch an die Spitze.

Das war nicht der einzige Erfolg für die Reiter des Kreisreiterverbandes Warendorf. Sie gewannen bei den Westfälischen Meisterschaften noch etliche Medaillen mehr. So sicherte sich Laura Stuhldreier (RFV Ostbevern) bei den Pony-Dressurreitern (bis 16 Jahre) mit Tesio die Silbermedaille. Johanna-Sophie Bertling (RFV Ostbevern) belegte mit Nobler Boy Platz sieben. Silber gab es auch für den Pony-Springreiter Sönke Fallenberg (PSV Wessenhorst) mit Don Diabolo. Die für den RV Albersloh startende Tochter von Bundestrainer Otto Becker (Sendenhorst), Mia-Charlotte Becker, belegte mit Leo hier Platz fünf.

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