Malteser-Marienheim unter neuer Leitung
Bild: J. Kleigrewe
Nach 13 Jahren als Hausleiterin im Malteser-Marienheim wurde Gabriele Reiß in den Ruhestand verabschiedet: (v. l.) Schwester Elisabeth Kampelmann, Malteser-Stadtbeauftragter Michael Reher, Dr. Gabrielle von Schierstaedt, Bürgermeister Axel Linke, Gabriele Reiß und Roland Niles. Rechts der neue Leiter des Seniorenwohnheims, Karl-Eugen Weweler.
Bild: J. Kleigrewe

 „Wenn man 13 Jahre in einem Haus arbeitete, wird es zu einem zweiten Zuhause. Dieses zweite Zuhause verlasse ich heute“, so beschrieb Gabriele Reiß ihren Abschied als Leiterin des Malteser-Marienheims am Montagmorgen. 

Den Morgen des letzten Arbeitstags vor ihrem Ruhstand hatte Gabriele Reiß zusammen mit ihren Gästen mit einer ökumenischen Andacht in der Kapelle des Marienheims begonnen. Bei der anschließenden Feierstunde stand Gabriele Reiß dann im Mittelpunkt, obwohl das eigentlich gar nicht ihr Wunsch war, wie Roland Niles, Geschäftsführender Prokurist der Malteser Rhein-Ruhr gGmbH, berichtete. „Eigentlich wolltest du dich leise verabschieden, aber das geht nach so einer langen Zeit nicht.“

Denn dafür waren zu viele Kollegen, Mitarbeiter und Wegbegleiter sowie Bürgermeister Axel Linke gekommen, um sich bei der nun ehemaligen Hausleiterin zu bedanken. Sie alle hoben hervor, dass Gabriele Reiß die Einrichtung hervorragend geleitet habe, dabei aber immer auch ein Auge für den einzelnen Menschen und dessen Probleme gehabt habe.

Neben dem Abschied von Reiß stand die Begrüßung ihres Nachfolgers, Karl-Eugen Weweler, im Mittelpunkt. Seine Vorgängerin selbst hatte ihn vorgeschlagen und sich für ihn stark gemacht, berichtete Malteser-Bereichsleiter Jochen Schrey und fügte hinzu: „Sie sind die beste Besetzung für diese Stelle.“

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