Startschuss für Marktplatz-Umgestaltung
Bilder: Detlef Peter Jotzeit
Für die Umgestaltung des Ahlener Marktplatzes ist am Montagmittag der offizielle Startschuss gefallen. Das Bild zeigt (v. l.) Andreas Mentz, Carlo Pinnschmidt, Jörg Hakenesch, Robert Reminghorst, Dieter Sievers, Hans Jürgen Tröger, Bernd Döding, Dr. Alexander Berger und Rüdiger Bumann
Bilder: Detlef Peter Jotzeit

 „Es geht endlich los“, strahlte Bürgermeister Dr. Alexander Berger beim ersten symbolischen Spatenstich auf dem Marktplatz, mit dem die Umgestaltung offiziell eingeläutet wurde. Für die Kanalarbeiten sei eine Bauzeit bis Ende August geplant, sagte er. Direkt danach kämen die Stadtwerke mit den Versorgungsleitungen zum Zug. Das Ziel sei, rechtzeitig für den Ahlener Advent fertig zu sein.

„Erst danach geht es richtig weiter“, kündigte er an. Der Startschuss für die oberirdischen Arbeiten falle im Januar. Baudezernent Andreas Mentz steckte den groben Rahmen der Arbeiten ab.

Zufrieden zeigte er sich mit dem bisherigen Verlauf des Projekts. Mit Blick auf Nachbarstädte sei die Vorbereitungszeit schon rekordverdächtig. Unvermeidbare Belastungen für die Anrainer würden auf das Notwendigste begrenzt, versprach Mentz. „Schließlich wollen wir uns später noch freundlich in die Augen schauen“, sagte er. Zudem werde die Reihe Tralla-City wie gewohnt im Herzen der Stadt über die Bühne gehen.

Grundsätzlich rechnet Mentz noch mit der einen oder anderen archäologischen Überraschung. „Wir müssen davon ausgehen, dass wir Stadtgeschichte finden“, sagte er. Auf jeden Fall würden die Erdarbeiten von Experten des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe ständig begleitet.

Details zu den Kanälen, die aus den Jahren 1911 und 1978 stammen, steuerte Verwaltungsmitarbeiter Robert Reminghorst bei.

Auf neueste Leitungstechnik setzt Stadtwerke-Chef Hans Jürgen Tröger.
Vorsorglich würden alle Hausleitungen erneuert, merkte Stadtwerke-Chef Hans Jürgen Tröger an. „Wir wollen nicht fünf Jahre später wieder alles aufreißen“, begründete er den Schritt. Gleichzeitig würden Lichtwellen-Leiter-Kabel (das sogenannte Breitband) verlegt, kündigte er an. Damit sei später eine Datenleistung von einem Gigabyte und mehr möglich.

Ein Geschenk hatte Tröger noch für den Bürgermeister parat. Er überreichte einen Gutschein für einen Trinkwasserbrunnen. Zwei Varianten stünden zur Auswahl, entweder modern oder klassisch.

WFG-Geschäftsführer Jörg Hakenesch versteht sich während der Bauphase als Mittler zwischen den Akteuren. Unter anderem kündigte er eine Baustellenparty und eine Rote-Teppich-Aktion für die Geschäftsleute an.

Ausführlicher Bericht in der „AT“-Ausgabe vom 18. Juli.

SOCIAL BOOKMARKS