Bundeskartellamt erlaubt Astro-Übernahme
Bild: Steinecke
Zum 1. August soll Astro an die Zur-Mühlen-Gruppe verkauft werden.
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Das ist ein weiterer Schritt hin zu einer Übernahme der in Schieflage geratenen Firma Astro durch die Zur-Mühlen-Gruppe. Nach Aussage des Sprechers der Kanzlei Dr. Staubach aus Hamburg, die die bisherigen Astro-Gesellschafter vertritt, sei die Entscheidung des Bundeskartellamts einer von mehreren Schritten, die noch notwendig seien, um die Übernahme abzuschließen. Gleichwohl ist er nach Informationen der „Glocke“ ein wichtiger. Und die Gruppe aus Böklund ist einziger Kandidat für den Kauf von Astro. Zum 1. August soll die Übernahme vollzogen werden.

Arbeitgeberseite und die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) hatten sich schon darauf geeinigt, dass nur 37 Astro-Mitarbeiter übernommen werden sollen. 110 Angestellte sollen kein Angebot auf eine Übernahme erhalten. Sie sollen in eine Transfergesellschaft wechseln. Abfindungen seien zugesagt worden, hatte die NGG Anfang Juli mitgeteilt. Im April hatte Astro einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Mittlerweile ist dieses Verfahren eingeleitet worden. Grund für die finanziellen Schwierigkeiten des Unternehmens waren vor allem gestiegene Rohstoffpreise, die nicht an die Kunden, große Supermarktketten, weitergegeben werden konnten. Die Zur-Mühlen-Gruppe hatte im Lauf dieses Jahres auch schon den Wursthersteller Marten aus Gütersloh übernommen.

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