22-Tonnen-Bagger kippt auf die Seite
Bilder: Eickhoff
Ein Spezialbagger mit einem Gewicht von 22 Tonnen ist am Sonntagabend bei Gleisarbeiten in Rheda umgekippt. Ein Autokran musste ihn wieder aufrichten. Der Fahrer wurde nur leicht verletzt.
Bilder: Eickhoff

Der Baggerfahrer wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

Im Bereich zwischen der Nonenstraße und dem Georg-Nolte-Weg werden seit Samstag Gleisbauarbeiten durchgeführt. Dabei kippte am Sonntag gegen 19 Uhr ein 22 Tonnen schwerer Spezialbagger, der mit einem Fahrwerk auch auf Schienen fahren kann, aus bislang ungeklärter Ursache auf die Seite. Erst mit einem Autokran, der bis zu 100 Tonnen ziehen kann, konnte das Baugerät nach zweieinhalb Stunden aufgerichtet werden.

Notfallmanager der Bahn vor Ort

Der Löschzug Rheda wurde von der herbeigeeilten Rettungswagenbesatzung nachgefordert. Die Feuerwehrleute hatten die Aufgabe, auslaufende Betriebsstoffe zu entfernen. Zur weiteren Unterstützung riefen sie einen Notfallmanager der Bahn sowie einen Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde des Kreises Gütersloh. Auch eine Mitarbeiterin des städtischen Ordnungsamts machte sich ein Bild des Geschehens.

Zwischenzeitlich kam es auf der Gleisbaustelle in Rheda zu einem weiteren, allerdings weniger dramatischen Zwischenfall: Ein anderer Bagger des mit den Arbeiten beauftragten Unternehmens aus dem Siegerland hatte bei einem Wendemanöver Schaden an einem Hydraulikschlauch genommen, sodass ein Techniker aus dem Kreis Herford anrücken musste.

Erst nach drei Stunden konnte der gesamte Einsatz beendet werden.

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