Rüsselsheim (js). Bislang war beim Opel Astra leistungsmäßig beim dreitürigen GTC mit dem 1,6-l-Vierzylinder-Turbo und dessen 180 PS Schluss (ab 26 050 Euro). Jetzt legen die Rüsselsheimer noch einmal nach und zeigen auf dem Genfer Automobilsalon (8. bis 18. März) den Astra OPC. OPC steht für Opel Performance Center, ist also das werkseigene „Sportstudio“ wie die „R GmbH“ bei VW, die „M GmbH“ bei BMW oder AMG bei Mercedes. Die neue Top-Version bietet 280 PS, die zusammen mit dem maximalen Drehmoment von immerhin 400 Nm für eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h gut sind (Beschleunigungswerte hat Opel noch nicht genannt). Mehr Leistung bietet im Wettbewerbsumfeld kein Fronttriebler. Der Scirocco R geht mit 265 PS ins Rennen, der Golf GTI mit 210 PS (den Golf R mit 270 PS gibt es nur mit Allrad) und auch Fords für Sommer angekündigter Focus ST bleibt mit seinen dann 250 PS doch recht deutlich unter den 280 PS des Rüsselsheimers. Die Opel-Ingenieure spendieren dem OPC ein serienmäßiges adaptives Fahrwerk und ein mechanisches Sperrdifferenzial sowie eine Vorderradaufhängung, die schon im Astra GTC überzeugen konnte. Der OPC-Version vorbehalten bleiben die speziellen Front-, Heck- und Dachspoiler sowie die Seitenschweller und trapezförmige Auspuffendrohre. Außerdem gehören Sportsitze, eigenständige Instrumente und ein nach unten abgeflachtes Lenkrad zum Lieferumfang. Preise nennt Opel noch nicht. Der bis 2009 angebotenen Astra OPC war mit 240 PS ab rund 31 000 Euro zu haben. Der Astra OPC des Jahres 2012 dürfte allerdings nicht nur deutlich stärker, sondern auch einiges teurer geworden sein.